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Pressestiftung

Journalistinnen und Journalisten sowie deren Hinterbliebene zu unterstützen, die aus persönlichen oder beruflichen Gründen unverschuldet in Not geraten sind, ihnen von Kollege zu Kollege über eine Krise hinweg zu helfen, ihnen etwa den beruflichen Neustart zu ermöglichen, sind Ziele und Aufgaben der Pressestiftung Baden-Württemberg.

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung hat auch in der Medienbranche ihre Spuren hinterlassen. Sobald wichtige Aufträge ausbleiben oder sich gesundheitliche Probleme bemerkbar machen, zeichnet sich heutzutage vor allem für einen freien Journalisten nicht selten bereits der wirtschaftliche Abstieg ab. Auch jüngere Kolleginnen und Kollegen bleiben vom Arbeitsverlust nicht verschont und werden in Extremlagen vom öffentlichen Hilfsnetz nicht aufgefangen.

Einige bekommen deshalb von der Stiftung einen geringfügigen monatlichen Zuschuss zum Lebensunterhalt. Anderen jungen Redakteuren hat die Stiftung inzwischen den Aufbau einer selbständigen Existenz erleichtert. Bedürftigen Kollegen bietet die Pressestiftung ferner Erholungsmöglichkeiten an. Das Hilfsangebot hat gegenwärtig einen Umfang von insgesamt rund 70 000 Euro im Jahr.

Die Pressestiftung Baden-Württemberg ist eine unabhängige Selbsthilfeeinrichtung und speist sich fast ausschließlich aus den Einnahmen, die durch den Landespresseball erzielt werden. Die Veranstaltung wird überwiegend im Ehrenamt organisiert. Die Stiftung hat die Fördertätigkeit und die Veranstaltung des Landespresseballs vom Sozialfonds der Landespresse Baden-Württemberg e.V. übernommen, der aber weiter für dessen Organisation und Durchführung zuständig ist.

Deren Träger - neben der Landespressekonferenz Baden-Württemberg e.V. sind dies der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) und der Verband Südwestdeutscher Zeitungsverleger - haben die Stiftung im Jahr 2004 gegründet. Die Leitlinien der sozialen Hilfsmaßnahmen legt der jährlich tagende Stiftungsrat fest. Über Zuwendungen entscheidet der dreiköpfige Vorstand nach Prüfung der Einzelfälle. Direkte Spenden und Zuwendungen für die Tombola des Presseballs sind in voller Höhe steuerlich absetzbar, da die Stiftung von Finanzamt Stuttgart-Körperschaften als gemeinnützig anerkannt ist.

Kontakt:

Pressestiftung Baden-Württemberg,
Rainer Lang, Konrad-Adenauer-Str. 3, 70173 Stuttgart,
Tel. 0711/248 43 52, Fax 0711/248 43 51, E-Mail pressestiftung@aol.com